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Mission

Budgetplanung

Der Instandhaltungsaufwand hängt von konstruktiven Merkmalen der Anlagen, ihrem Alter und ihrem Zustand ab. Der Instandhaltungsaufwand ist proportional zur betrieblicher Abnutzung. Reinvestitionen beeinflussen das mittlere Alter der Produktionsanlagen.

Während die Investitionsplanung meist mit dem oberen Management entschieden wird, muss der Instandhalter den Instandhaltungsaufwand meist allein auf Basis seines persönlichen Expertenwissens entscheiden.

Kostenfaktor

Da die Instandhaltung in der Gewinn- und Verlustrechnung stets nur auf der Ausgabenseite vorkommt, fristet sie in den meisten Unternehmen ein Dasein als lästiger Kostenfaktor.

Nutzen

Die Instandhaltung muss gesetzliche Vorgaben erfüllen. Darüber hinaus dient sie der Vermeidung von Schäden an Gesundheit sowie Umwelt und sicheren Betriebsführung, wie Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit, sowie wirtschaftliche Verbesserungen (Reduktion des Betriebsaufwands).

Strategie

In der strategischen Ebene erarbeitet der Instandhalter die Leitplanken hinsichtlich der Verbesserung der Einsatzfähigkeit der Anlagen oder der Verbesserung der Anlagen selber.

Basis sind ihm vorgegebene Informationen zum beabsichtigten zukünftigen Einsatz. Unter Berücksichtigung der bisherigen Fahrweise sowie des aktuellen Zustands wird die anlagenspezifische Strategie entwickelt.

Ersatzteile

Die Instandhaltungsstrategie ist eng mit der Ersatzteilstrategie verknüpft:
- Vorhaltung im eigenen anlagenspezifischen Warenlager am gleichen Standort,
- gemeinsame Vorhaltung im Warenlager für verschiedene vergleichbare Anlagen an unterschiedlichen Standorten,
- gemeinsame Vorhaltung mit Kooperationspartnern,
- Lagerung im Konsignationslager des Lieferanten,
- vertragliche Vereinbarung mit Lieferant über kurze Lieferzeiten oder
- Bestellung und Lieferung erst bei Bedarf (just in time).

In vielen Fällen reicht es, ein schwer zu beschaffenes Ersatzteil im Lager vorzuhalten um es erst dann einzuwechseln, wenn der Abnutzungsvorrat des eingebauten Teils tatsächlich erschöpft ist.

Turnusse und Tätigkeiten

Aus der Instandhaltungs- und Ersatzteilstrategie folgt die Festlegung:
- welche Instandhaltungsmaßnahme mit welcher Häufigkeit und welchem Umfang geplant durchzuführen ist
- über welche Kennzahlen der Instandhaltungserfolg gemessen werden kann.

Ressourcen

Schließlich folgt die strategische Ressourcensteuerung. Diese entscheidet, welche eigene Expertise für die Initiierung und Abnahme von Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich ist, welcher eigene Aufwand für die Steuerung selber entsteht und welche Aufgaben der Instandhaltung zweckmäßigerweise von eigenen sowie welche von externen Mitarbeitern ausgeführt werden sollen.

geplante / ungeplante Tätigkeiten

Es ist zwischen geplanten und ungeplanten Tätigkeiten wie folgt zu entscheiden:

Koordination und Ausführung

Die Ausführung selber wird durch den jeweiligen Anlagenverantwortlichen begleitet. Er nimmt unter anderem Einfluss auf Änderungen der ursprünglich vorbereiteten Vorgehensweise und orientiert sich dabei gleichermaßen am aktuell festgestellten Befund, an während der Umsetzung identifizierten Barrieren und an der Instandhaltungsstrategie.

Für die Ausführung bedarf es Ressourcen. Diese betreffen neben den Handwerkern auch die Planungs- und Beurteilungskapazität sowie die Ersatz-/Reserveteile als auch die unterstützende Datenverarbeitung.

Bei den ausführenden Dienstleistungen hängt die Make-or-buy-Entscheidung davon ab, welches Lohnniveau im eigenen und im Dienstleisterunternehmen herrscht. Neben dieser Betrachtung der kurzfristig eintretenden wirtschaftlichen Effekte sind die strategische Frage einer Abhängigkeit vom externen Markt sowie die der erforderlichen Vertrautheit mit der Anlage im Fall von Entstörungen zu beantworten. Schließlich geht es gerade im Fall schnell erforderlicher Eingriffe um die Verkürzung von Bestell-, Anreise- und sonstigen Rüstzeiten.

Abnahme

Im Anschluss an die Ausführung erfolgt als letzter Ausführungsschritt die Abnahme der Arbeiten.

Wirksamkeit der Maßnahmen

Feststellungen der Wirksamkeit der durchgeführten Maßnahmen. Dies kann über Standardkennzahlen und/oder über gezielte Sondermessungen erfolgen. Insbesondere wenn die Instandhaltung der Verbesserung der Anlage diente, wird man nach Wiederinbetriebnahme den erzielten Verbesserungseffekt erfassen wollen.

FACILITY MANAGEMENT

KAY MEYER, GESCHÄFTSFÜHRER

Tel.: 04125 3989923
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