Industriemechaniker
Funktion und organisatorische Einordnung
Der Industriemechaniker übernimmt mechanische Montage, Untersuchung, Instandsetzung und Funktionsprüfung an den ihm zugeordneten Anlagen. Der anerkannte Ausbildungsberuf umfasst unter anderem den Aufbau und die Instandhaltung technischer Systeme. In der Betreiberorganisation arbeitet die Fachkraft an mechanischen Baugruppen, Antrieben, Lagern, Kupplungen, Führungen und den dazugehörigen Schnittstellen. Welche Anlagen tatsächlich dazugehören, ergibt sich aus Auftrag, Einarbeitung und Fachkunde. Die Rolle ist nicht auf Produktionsmaschinen beschränkt, umfasst aber auch nicht automatisch alle Gebäudegewerke. Der Industriemechaniker führt Arbeiten innerhalb seiner Befähigung aus und liefert beobachtete Zustände an Planung und Betriebsführung zurück. Eine abgeschlossene Ausbildung macht ihn weder zum Prüfsachverständigen noch zur Elektrofachkraft für beliebige Anlagen. Solche Aufgaben setzen jeweils zusätzlich nachgewiesene Voraussetzungen voraus.
