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FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Instandhaltungsbezogenes Anlagenverzeichnis

Facility Management: Instandhaltung » Ausschreibung » Anlagenverzeichnis

Umfassendes Anlagenverzeichnis zur systematischen Erfassung aller technischen Komponenten für die Instandhaltungsausschreibung.

Technische Anlagenliste

Eine vollständige technische Anlagenliste und klar definierte Hygiene-, Prüf- und Wartungspläne bilden die Grundlage für einen sicheren, rechtskonformen und hygienischen Betrieb der Sanitärtechnik. Diese Übersicht umfasst alle relevanten Anlagen wie Trinkwasserübergabe- und Aufbereitungsanlagen (Filter, Druckminderer, Enthärtung), Trinkwasserverteilung (Leitungen, Zirkulation, Sicherheits- und Absperrarmaturen, Rückflussverhinderer), Entwässerungssysteme (Innen- und Dachentwässerung, Hebeanlagen, Rückstauverschlüsse), Sanitärobjekte (WC, Waschtische, Duschen, Urinale) sowie Sonderanlagen wie Fettabscheider, Regen- und Grauwassernutzung oder Notduschen. Durch die Zuordnung klarer Prüfintervalle und Dokumentationspflichten wird die Einhaltung wesentlicher Vorschriften wie TrinkwV, IfSG, BetrSichV, DVGW (z. B. W551), DIN EN 806/DIN 1988, DIN EN 1717, DIN 12056 sowie VDI 6023 und VDI 6026 gewährleistet. Die strukturierte Wartungsplanung unterstützt die Trinkwasserhygiene, minimiert Störungen und Schäden und ermöglicht ein effizientes, transparentes und CAFM-gestütztes Facility Management über die gesamte Sanitärinfrastruktur.

Technische Anlagenliste – Übersicht und Struktur

Anlagenverzeichnis

Nr.

Krantyp

Tragfähigkeit [t]

Spannweite/Ausleger [m]

Hubhöhe [m]

Hubwerk

Klasse (FEM/ISO)

Standort/Bereich

Besondere Ausstattung

Baujahr

1

Einträger-Brückenkran

10 180,00 80,00

Seilzug

2m / M5

Montagehalle A, Takt 1

FU Hub/Katze, Funksteuerung, Lastmessbolzen, Betriebsstundenzähler Hubwerk, Schnittstelle zur Zustandsüberwachung

2.026
2

Zweiträger-Brückenkran

20 240,00 100,00

Seilzug

3m / M6

Montagehalle A, Takt 3

Doppelhaken, Schlaffseilschalter, Antikollisionssystem, Lastkollektivüberwachung, Vorbereitung Fernwartung

2.026
3

Portalkran (stationär)

5 120,00 60,00

Seilzug

2m / M5

Außenbereich Versand

Heizung Schaltschrank (IP65), Betriebsstundenzähler, Störmeldekontakt zur Leitwarte

2.026
4

Säulen-Schwenkkran

1 60,00 40,00

Kettenzug

1Am / M4

Feinmontage B

Endlos-Kettenbehälter, Drehkranzbremse, gekennzeichnete Schmierstellen, definierte Prüfpunkte nach DGUV

2.026
5

Wand-Schwenkkran

5,00 50,00 35,00

Kettenzug

1Bm / M3

Vorrichtungsbau

Kleinlast-Feinhub, Tasterpendel, Betriebsstundenzähler, Prüfpunkte für wiederkehrende Prüfungen

2.026
6

Leichtportalkran (Alu)

2 50,00 32,00

Kettenzug

1Am / M4

Prototypenbau

Fahrwerk mit Anschlägen, Stecksystem, modularer Aufbau für schnelle Instandsetzung, Messpunkte Schienenverschleiß

2.026
7

Decken-Leichtkransystem

1 100,00 35,00

Kettenzug

1Am / M4

Vor Montage C

Energiekette, Positionszähler, Zustandsüberwachung Fahrweg, Betriebsdatenlogger

2.026
8

Konsol-/Wandlaufkran

2 80,00 45,00

Seilzug

2m / M5

Bearbeitung D

Lastkollektivzähler (ISO 12482), Datenlogger, Schnittstelle zu CAFM/Leittechnik

2.026

Stammdatenblatt je energietechnischer Anlage (Struktur)

  • Anlagennummer, Standort, Versorgungsebene/Funktionsbereich (Erzeuger / Verteilung / Verbraucher / Sicherheitseinrichtung), Einsatzumgebung (innen / außen, Temperatur / Feuchte / Staub, Ex-Schutz falls zutreffend), Anlagentyp nach relevanter Norm und Gewerk (z. B. Heizkessel, Kälteerzeuger, RLT-Anlage, Druckluftstation, Trafostation, PV-Anlage, BHKW, Aufzug, Sprinkleranlage, Sicherheitsstromversorgung, Gebäudeautomation).

  • Hersteller / Typ, Serien-Nr., CE-/EG-Konformität und Konformitätserklärung, verwendete Medien (z. B. Wasser, Kältemittel, Gas, Druckluft), Schutzart (IP), elektrische Einspeisung (Spannungs- und Leistungsdaten, Netzebene, Kurzschlussleistung), Sicherheits- und Steuerungstechnik (z. B. SIL/PL-Klassifizierung, Not-Halt-Kreise), Kommunikationsschnittstellen zur Leit- und CAFM-Technik (z. B. BACnet, Modbus, M-Bus, OPC UA).

  • Erzeuger- / Aggregatedaten: Art (z. B. Brennwertkessel, Wärmepumpe, BHKW, Kaltwassersatz, Kompressor, Trafo, Gebläse, Ventilator, Aufzugsantrieb), Nennleistung bzw. Bemessungsdaten (z. B. Volumenstrom, Druck, Drehzahl, Stromaufnahme), Wirkungsgrade / Kennlinien (z. B. η, COP, EER, Teillastkennlinien), wesentliche Sicherheits- und Regelorgane (z. B. STB, Sicherheitsventile, Druck- / Temperaturbegrenzer, Gaswarntechnik, Sicherheitsrelais), eingesetzte Medien / Füllmengen, Baujahr und Anlagenlebensdauer (Restlebensdauer / Austauschplanung).

  • Verteil- und Systemdaten: Pumpen, Ventilatoren, Verteilnetze (Hydraulik / Luft / Druckluft / Medien), Armaturen, Regelventile, Filter, Wärmetauscher, Brandschutz- und Sicherheitsarmaturen (z. B. Absperrklappen, Brand- / Rauchschutzklappen), Mess- und Zähleinrichtungen (Strom, Wärme, Kälte, Gas, Wasser, Druckluft), vorhandene Rückgewinnungs- und Speichersysteme (z. B. Wärmerückgewinnung, Speicher, Pufferspeicher, USV), sowie Zugänglichkeit und Wartungsbereiche.

  • Klassifizierung und Nutzungsprofil: Betriebsart (Grundlast / Spitzenlast / Redundanz / Bereitschaft), Auslastungsgrad, Betriebsstunden und Schaltspiele pro Jahr, energie- und anlagenbezogene Kennzahlen (z. B. kWh/m², kWh/Produktionseinheit, spezifischer Strom- / Wärmeverbrauch, MTBF / MTTR), Einstufung in die Gefährdungsbeurteilung (kritische Versorgungsanlage ja / nein, überwachungsbedürftige Anlage nach BetrSichV ja / nein, besondere Anforderungen z. B. DGUV, TRBS, Brandschutzkonzept), festgelegte Instandhaltungsstrategie (zeit-, zustands- oder nutzungsorientiert) und vertragliche Service-Level (Reaktions- und Wiederherstellzeiten).

  • Prüf- und Instandhaltungsfristen (siehe Abschnitt C), Verweise auf Prüf- und Anlagenbuch, Messstellenkataster, EMS- / CAFM-Objekte und relevante Nachweise (z. B. Abnahme- und Prüfprotokolle, Wartungsberichte, ZÜS-Prüfbescheinigungen, UVV-/DGUV-Prüfprotokolle, Explosionsschutzdokumente, Brandschutz- und Rauchabzugsprüfungen, Eichnachweise, Kalibrierzertifikate).

Rollen, Nachweise, Dokumentation

  • Gefährdungsbeurteilung & Prüfkonzept: Arbeitgeber/Betreiber legt auf Basis einer dokumentierten Gefährdungsbeurteilung für alle technischen Anlagen Art, Umfang, Methode und Fristen von Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen (Inspektion, Wartung, Instandsetzung, Verbesserung) fest (BetrSichV §§ 3, 14 i. V. m. TRBS 1111, TRBS 1201, TRBS 1203, DIN 31051, VDI 3810). Dazu gehören die eindeutige Zuordnung der Verantwortlichkeiten (Betreiber, Instandhaltung, befähigte Personen, ZÜS), die Erstellung einer Prüf- und Wartungsfristenmatrix, die Planung notwendiger Anlagenstillsetzungen, die Regelung von Ersatzteil- und Verschleißteillagerhaltung sowie die Abbildung aller Maßnahmen im CAFM-/Instandhaltungssystem.

  • Wiederkehrende Prüfungen der Anlagen und elektrischen Betriebsmittel mindestens entsprechend den Ergebnissen der Gefährdungsbeurteilung durch befähigte Personen; hierbei Durchführung kombinierter Prüf- und vorbeugender Instandhaltungsarbeiten wie Funktions- und Sicherheitsprüfungen (z. B. Not-Aus, Schutzeinrichtungen, Verriegelungen), Kontrolle von Schutz- und Messgeräten, Reinigung, Schmierung, Nachstellung, Austausch von Verschleißteilen sowie Kalibrierung relevanter Messstellen. Besondere Prüfungen und Instandhaltungsmaßnahmen vor Erstinbetriebnahme sowie nach wesentlichen Änderungen/Ereignissen (z. B. nach BetrSichV, DGUV Vorschrift 3, einschlägigen DIN-VDE-Normen, GEG, MessEG/MessEV, DVGW-TRGI bei Gasinstallationen); systematische Dokumentation der festgestellten Mängel sowie Planung und Überwachung der fristgerechten Mängelbeseitigung.

  • Prüf- und Anlagenbuch je Anlage führen und zur Einsicht bereithalten; Ablage von Prüfberichten, Betriebs- und Messprotokollen, Konformitäts- und Abnahmeunterlagen sowie insbesondere von Wartungs- und Instandsetzungsberichten, Freigaben nach Instandhaltungsarbeiten, Übersichten zu Störungen, Stillstandszeiten, ausgetauschten Komponenten und durchgeführten Modernisierungen gemäß VDI 6026 und den Betreiberpflichten aus BetrSichV (in der Regel Aufbewahrung der relevanten Nachweise für mindestens 10 Jahre). Sicherstellung der Verknüpfung mit dem Instandhaltungs- und Störungsmanagement im CAFM-System zur Auswertung von Instandhaltungskennzahlen (z. B. MTBF, MTTR) und zur Nachweisführung gegenüber Behörden, Versicherern und Sachverständigen.